Fahrer wird unschuldig bestraft - Getriebe-Strafe: Brawn fordert Diskussion
Lewis Hamilton fasste in Bahrain eine Strafversetzung nach einem Getriebewechsel aus. Mercedes-Teamchef Ross Brawn findet die Regel diskussionswürdig.
Kerstin Hasenbichler
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
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Hamilton bekam eine Strafe aufgebrummt, Foto: Sutton
Lewis Hamilton startet in Bahrain "nur" von Platz neun, nachdem er wegen eines Getriebewechsels fünf Plätze zurückversetzt wurde. Da die Schuld für den Getriebewechsel nicht beim Fahrer lag, findet Mercedes-Teamchef Ross Brawn, dass die Formel 1 die Regel überdenken sollte.
"Lewis hat den Punkt, wegen äußerlichen Einflüssen eine Strafe zu bekommen, gegenüber mir angesprochen und ich denke, es gibt durchaus Gründe, sich die Regelung noch einmal genau anzusehen", sagte Brawn. Auch wenn es nicht allzu oft passiert, sei es für einen Fahrer eine frustrierende Situation, bestraft zu werden für etwas, das außerhalb seines Einflusses liegt.
"Wenn so etwas in einer kritischen Phase der WM passiert, dann wird es noch frustrierender. Wir sollten uns den Punkt wirklich ansehen", betonte Brawn. Hamilton selbst hatte sich nach der Strafe schnell wieder im Griff. "Die Regeln sind nun einmal wie sie sind. Ich muss das akzeptieren und damit klarkommen", so der Mercedes-Pilot.
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