Gut für den Sport und das Team - Williams: F1 nicht länger eine Männerdomäne
Claire Williams ist überzeugt, dass die Formel 1 nicht länger eine Männerdomäne ist. Ihr Aufstieg in die Teamchef-Etage habe das bewiesen.
Kerstin Hasenbichler
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
Kerstin gibt 2025 ihr Comeback bei Motorsport-Magazin und kümmert sich v.a. um unsere Rookies, Online & Print.MEHR
Claire Williams will einen guten Job machen, Foto: Sutton
Monisha Kaltenborn und jetzt Claire Williams - zwei Frauen, die in der Formel 1 ganz oben angekommen sind. "Die Formel 1 galt einst als Männerdomäne, aber das ist nicht mehr der Fall. Sauber hat eine Teamchefin und ich befinde mich jetzt in der gleichen Position. Ich denke, damit haben wir ein paar Mauern eingerissen", sagte Claire Williams.
Die Tochter von Frank Williams fungiert 2013 als stellvertretende Teamchefin. Trotz zahlreicher Vorschusslorbeeren kann sie noch nicht sagen, wie sie sich in ihrer neuen Rolle schlagen wird. "Natürlich will ich einen guten Job für das Team machen. Warten wir ab und sehen, was passiert", sagte Williams.
Dass sie trotz aller Schwierigkeiten die Aufgabe angenommen hat, liegt daran, dass sie den F1-Rennstall als Familienunternehmen ansieht. "Es ist wichtig, dass dieses familiäre Element erhalten bleibt. Es ist gut für das Team und den Sport, dass ich diese Rolle übernommen habe", erklärte Williams.
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