Formel 1

Trainingszeit im Trockenen gewünscht - Sauber hofft auf Weiterentwicklungen

Sergio Pérez und Kamui Kobayashi wollen in Hockenheim endlich wieder mehr Punkte sammeln. Ob ihnen dabei die letzten Upgrades am C31 weiter helfen?
von Fabian Schneider

Motorsport-Magazin.com - Nachdem Sergio Pérez und Kamui Kobayashi in den vergangenen zwei Rennen gerade einmal zwei Punkte holen konnten, will Sauber die erste Saisonhälfte in Hockenheim mit einem positiven Resultat beenden. An guten Erfahrungen aus der Vergangenheit mangelt es bei den beiden jungen Piloten jedenfalls nicht.

Wir sind noch nicht ganz sicher, wie die Weiterentwicklungen funktionieren, die wir für den C31 in Silverstone an den Start gebracht haben.
Kamui Kobayashi

"Ich mag die Strecke in Hockenheim gern und bin auch schon viele Rennen dort gefahren – Formel Renault, Formel 3, GP2 und Formel 1", berichtet Kobayashi. Auch wenn das Wetter in Deutschland momentan alles andere als gut ist, hofft der Japaner auf sommerliche Bedingungen. "Wir sind noch nicht ganz sicher, wie die Weiterentwicklungen funktionieren, die wir für den C31 in Silverstone an den Start gebracht haben, weil wir nicht genug Trainingszeit im Trockenen hatten."

Die Grundlagen für ein gutes Ergebnis sollten aber auf jeden Fall gegeben sein, glaubt Kobayashi: "Ich denke, dass unser Auto auf allen Strecken gut ist, auf langsamen wie auf schnellen Kursen, also mache ich mir um unsere Leistungsfähigkeit keine Sorgen." Dieser Meinung schließt sich auch Pérez an, der allerdings auch weiß, dass man alles perfekt auf den Punkt bringen muss. "Unser Auto ist schnell, und wenn wir diesmal einfach alles richtig hinbekommen, haben wir alle Chancen auf ein gutes Ergebnis."

Pérez gewann 2010 in der GP2 - Foto: Bridgestone

Für Pérez wird es übrigens der erste Formel-1-Auftritt in Hockenheim, vor zwei Jahren war er noch in der GP2 unterwegs. "In der GP2 habe ich dort gewonnen, insofern habe ich den Kurs in bester Erinnerung", so Pérez, dem vor allem das Motodrom sehr gut gefällt. "Es ist fahrerisch anspruchsvoll, und die Atmosphäre dort ist klasse."

Chef-Ingenieur Giampaolo Dall'Ara weiß, worauf es auf dem Hockenheimring neben der fahrerischen Klasse noch ankommt. "Gute Bremsstabilität und Traktion sind wichtig, aber auch eine gute Höchstgeschwindigkeit auf der langen Geraden, wo man auch überholen können sollte. Das Auto wird im Heckbereich einige kleine Modifikationen aufweisen. Zudem kennen wir auch die Wirkung des Entwicklungspakets, das wir in Silverstone am Start hatten, noch nicht genau."


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