Formel 1

Habe nichts an Aggressivität verloren - Alonso sieht sich als Kämpfer

Fernando Alonso nimmt Stefano Domenicali und Felipe Massa in Schutz. Er selbst sieht sich als Kämpfer.
von Kerstin Hasenbichler

Motorsport-Magazin.com - Fernando Alonso zählt für viele zu den komplettesten Fahrern im aktuellen F1-Starterfeld. Dennoch liegt sein letzter Titel bereits sechs Jahre zurück. "Ich denke nicht, dass ich in den letzten Jahren an Aggressivität verloren habe. Unabhängig vom Erfolg oder den Punkten bin ich ein Kämpfer - ich kämpfe bis zur letzten Runde eines jeden Grand Prix", betonte Alonso. Dieser Kampfgeist ist mit ein Grund, weshalb Ferrari 2012 einen Sieg auf dem Konto hat.

Allerdings täuscht der Sieg in Malaysia nicht über die Tatsache hinweg, dass Ferrari auch in dieser Saison nicht die Nummer 1 ist. Ein Wechsel an der Teamspitze hält Alonso allerdings für unnötig. "Die Arbeit von Stefano [Domenicali] ist fantastisch. In der Formel 1 geht es schnell - bei einem Rennen wird man in den Himmel gelobt, beim anderen Rennen kritisiert", erklärte der Ferrari-Pilot. Kritik musste zuletzt auch Teamkollege Felipe Massa einstecken. Der Brasilianer muss um sein Cockpit bei Ferrari zittern - Alonso nimmt ihn allerdings in Schutz.

"Felipe ist einer der besten Fahrer der Welt und das hat er in seiner Karriere oftmals bewiesen. Es ist immer leicht, einen Piloten zu kritisieren, wenn das Auto schlecht ist. Diese Situation kenne ich auch aus Renault-Zeiten. Damals wurden manche meiner Teamkollegen zu Unrecht kritisiert und heute werden dieselben in den höchsten Tonen gelobt", sagte der Spanier.


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