Nach einjähriger Auszeit kehrt Williams am kommenden Wochenende zurück nach Bahrain. Nach den beiden Punkte-Finishs von Bruno Senna und Pastor Maldonado zuletzt in China nimmt das Team die Aufgabe hoffnungsvoll in Angriff. "In Bahrain sollten wir auf jeden Fall auch wieder ein Auto haben, dass es uns erlaubt, in die Top-10 zu fahren", sagt Senna gegenüber Motorsport-Magazin.com. "Ob das im Qualifying klappt, ist die Frage, denn auch hier wird das DRS-Thema auf der langen Geraden wieder eine Rolle spielen."
Teams mit einem ausgeklügelten DR-System hätten auf diesem Kurs einen großen Vorteil. Dafür könnten die hohen Temperaturen im Wüstenstaat der Truppe von Frank Williams, der kürzlich seinen 70. Geburtstag feierte, in die Karten spielen. "Theoretisch sollte uns das helfen, an sich funktioniert unser Auto bei hohen Temperaturen sehr gut", glaubt Senna. Vor allem hoffe das Team, das positive Momentum des Saisonstarts auch ins vierte Rennen des Jahres übertragen zu können.
Auch Maldonado ist der Ansicht, dass Sakhir dem Williams-Team gut liegen könnte. "Ich mag das Streckenlayout", sagt der Venezolaner. "Aufgrund der heißen Bedingungen sollte es unserem Auto liegen. Der Kurs ist eine große Herausforderung für die Reifen, darauf müssen wir uns vorbereiten."
Laut Williams-Chefrenningenieur Mark Gillan habe der richtige Umgang mit den Reifen wieder einmal Priorität. "Es war zufriedenstellend, meine ersten Punkte der Saison in China erzielt zu haben, hoffentlich kann ich in Bahrain noch ein paar weitere sammeln", macht sich Maldonado Hoffnung auf die nächste Ausbeute.



diese Formel 1 Nachricht