Im Qualifying zum Grand Prix von Malaysia hat Sergio Pérez einmal mehr überzeugen können. Der junge Mexikaner schaffte es im Gegensatz zum Saisonauftakt in Australien unter die besten Zehn und war damit deutlich schneller als sein Teamkollege Kambi Kobayashi, der es nur auf den 17. Platz schaffte.
"Ich bin sehr froh, dass wir es in Q3 geschafft haben. Angesichts der Schwierigkeiten, die wir gestern mit der Fahrzeugbalance hatten und die wir uns nicht komplett erklären können, haben wir als Team viel erreicht", berichtete Pérez im Anschluss an das Zeittraining. Für das Rennen rechnet sich der Sauber-Pilot sogar noch mehr aus, denn im Renntrimm schätzt er den C31 stärker ein.
"Das Rennen wird hart – für das Auto, für die Reifen und für uns Fahrer. Ich werde kämpfen und so viele Punkte wie möglich heimbringen", so Pérez. Ein Fragezeichen steht lediglich hinter den Reifen, denn besonders mit den Medium-Reifen fand er heute kaum Grip.

Ähnlich erging es Kobayashi im zweiten Sauber. "Ich hatte kein spezielles Problem auf meiner letzten Runde in Q2, keinen Verkehr oder Fahrfehler. Aber ich konnte mit den Medium-Reifen keinen Grip spüren", berichtet der Japaner, der als 17. keine Chance gegen die direkte Konkurrenz von Force India, Torro Rosso und Williams hatte. "Mit Blick auf das Rennen denke ich, dass der Kurs zwar grundsätzlich nicht so schlecht ist zum Überholen, aber ich bin mir nicht sicher, ob wir auf den Geraden schnell genug sein werden."
Teamchef Peter Sauber freute sich natürlich über das gute Resultat von Pérez, fragt sich gleichzeitig aber, warum Kobayashi nicht mithalten konnte. "Kamui fuhr in den ersten drei Trainings stark, hat es dann aber nicht geschafft, das auch im Qualifying umzusetzen. Wir müssen herausfinden, warum das passierte."

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