2012 ist das Jahr der glorreichen Erinnerungen an die Zeit, als Williams und Renault gemeinsam um WM-Titel und Siege kämpften. Wenn auch nicht gleich solche Höhenflüge möglich sein werden, erhofft sich der Rennstall doch einen Sprung nach vorne durch die neuen Aggregate. Die Plätze acht und vierzehn im ersten Training in Melbourne gingen auch in diese Richtung.

Am Nachmittag landete das Duo allerdings nur noch auf den Rängen 17 und 19, was daran lag, dass Longruns gefahren wurden. "Das Auto performt gut und wir gehen in die richtige Richtung, aber erst morgen werden wir es letztendlich sehen, wenn wir ins Qualifying gehen", zeigte sich Maldonado verhalten optimistisch. Der Venezolaner kassierte noch eine Strafe wegen zu hoher Geschwindigkeit in der Boxengasse, da er mit 61,5 Km/h geblitzt wurde. Nun muss der Williams-Pilot 400 € bezahlen.

Senna war enttäuscht, durch den Regen Fahrzeit verloren zu haben, doch am Nachmittag war es auch ihm möglich, einige Simulationen zu fahren. "Dadurch gewinnen wir ein größeres Verständnis dafür, was das Auto macht und wir lernen immer noch", so der Brasilianer, der mit wirklichen Geschwindigkeitsprognosen auch bis zum Samstag warten will.