Nur selten bekamen die australischen Fans Kimi Räikkönen im Freien Training zu sehen. Insgesamt kam der Lotus-Pilot in beiden Sessions nur auf 15 Runden, wovon er nur bei zwei Runden nicht im Verkehr steckte. "Ich hatte eine Runde ohne Verkehr am Morgen und eine Runde am Nachmittag. Natürlich konnte ich mich somit nicht optimal auf das Qualifying vorbereiten, aber das war für jeden heute der Fall", erklärte Räikkönen.
In der zweiten Session trocknete die Strecke erst gegen Ende ab, weshalb die Piloten nur 10 Minuten auf Slicks fahren konnten. "Ich habe keine Ahnung, wo wir stehen. Wir haben neue Teile ausprobiert, aber da wir nicht viele Runden gefahren sind, kann ich nicht zu 100 Prozent sagen, dass sie funktionieren", verriet Räikkönen. Er hofft, dass es im Qualifying besser verläuft, denn neben den Bedingungen machte ihm auch noch ein Lenkungsproblem das Leben schwer.
"Es gibt da ein Problem, das wir lösen müssen. Ich möchte nicht allzu genau darauf eingehen, aber im Moment fahren wir ein Basis-Teil, das zwar okay ist, aber nicht perfekt", erklärte Räikkönen. Umso härter trafen Lotus die nassen Bedingungen im Training. "Wir wollten eine neue Zahnstange testen. Freitag ist dafür perfekt, aber leider hat heute das Wetter nicht mitgespielt. Ich hoffe, dass wir das Problem bis Malaysia gelöst haben", sagte der Finne.
Trotz des Problems habe er ein halbwegs gutes Setup finden können. "Das Setup ist nicht sehr gut, aber auch kein Desaster. Wenn morgen das Training trocken ist, können wir es weiter verbessern. Ich habe in meiner Karriere schon öfters solche Tage erlebt - es gibt keinen Grund zur Panik", gibt sich Räikkönen optimistisch.



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