Mark Webber geht 2012 in seine elfte Formel-1-Saison. Trotz seines Ende des Jahres auslaufenden Vertrages bei Red Bull verspürt der Routinier keinen besonderen Druck auf seinen Schultern. Die Situation würde sich seit 2005 wiederholen. "Wenn ich jetzt mit einem Zwei-Jahres-Vertrag hier sitzen würde, würde das für mich nicht viel ändern. Ich will immer konkurrenzfähig sein", so Webber. Darüber, dass er vielleicht 2013 nicht mehr im Team sein könnte, denke er nicht nach.

"Ich muss so oder so Leistung bringen. Wenn man gut genug ist, bleibt man eben. Wenn nicht, muss man eben gehen", sieht der Australier seine Lage pragmatisch. Vom diesjährigen Fahrerfeld mit sechs Weltmeistern ist der Australier nicht eingeschüchtert. Schließlich wären in der Formel 1 zu jeder Zeit sehr konkurrenzfähige Fahrer unterwegs gewesen.

"Das Fahrerfeld war auch in der Vergangenheit schon sehr stark. Es gibt dieses Jahr natürlich einige große Namen. Es kommen neue hinzu und es gehen Fahrer", sagt Webber. Vom Potential seines neuen Dienstwagens ist Webber überzeugt. "Wir sind in einer guten Form und glauben, dass alles in die richtige Richtung läuft." Dennoch müsse Red Bull weiter hart arbeiten und sich nicht auf den Lorbeeren der vergangenen Jahre und der vermeintlich guten Basis für 2012 ausruhen.

Saisonvorbereitung gut verlaufen

Schließlich müsse sich auch erst herausstellen, dass die geplanten Updates auch zu den verschiedenen Streckentypen passten, so Webber weiter. Allerdings sei die Saisonvorbereitung besser verlaufen als vor der für Red Bull überaus erfolgreichen Saison 2011. "Das ist aber kein Freifahrtschein", weiß Webber.

Dass die Pirelli-Reifen den Fahrern wie vor einem Jahr weiter Kopfschmerzen bereiten, glaubt Webber indes nicht. "Bereits letztes Jahr konnte man erkennen, dass sich alle auf die neuen Pirelli-Reifen eingestellt haben. Die Umstellung war schon bei den letzten Rennen in der vergangenen Saison abgeschlossen", erklärte Webber.