Formel 1

Gebt ihm ein Lenkrad und er ist schnell - Webber: Alonso ist nie zu unterschätzen

Mark Webber schreibt Fernando Alonso noch lange nicht ab. Die eigene Testperformance in Barcelona stimmt ihn zuversichtlich.
von Kerstin Hasenbichler

Motorsport-Magazin.com - Mark Webber und Red Bull Racing reisten am Freitagabend mit einem positiven Gefühl aus Barcelona ab. "Der Test verlief für mich bisher positiv. Ich fühle mich gut im Auto und freue mich schon auf das erste Rennen. So schön es ist, zu testen, aber wir sind alle hier, um Rennen zu fahren. Außerdem hören dann auch die Spekulationen auf, wer schnell ist und wer nicht", erklärte Webber. Von der Konkurrenz her schätzt er McLaren am stärksten ein.

"McLaren sieht gut aus, aber wir haben in der Vergangenheit gesehen, dass sich das schnell ändern kann und Fernando Alonso darf man niemals unterschätzen. So lange er ein Lenkrad in der Hand hat, ist mit ihm immer zu rechnen", meinte der Australier. Alles in allem konzentrierte sich Red Bull auf seine eigene Arbeit. Am letzten Testtag stand noch ein intensives Programm auf dem Plan. "Wir haben heute noch einmal eine Menge getestet. Die Rundenzeiten waren nicht die besten, aber die Daten, die wir gesammelt haben, waren sehr gut", verriet er ohne weiter ins Detail zu gehen.

Bis zum zweiten Test in Barcelona werden die Daten in der Fabrik in Milton Keynes ausgewertet. "Es gibt noch einiges zu tun", weiß Webber. Eine gute Vorbereitung sei entscheidend, um 2012 wieder um den Titel mitzukämpfen. Teamkollege Sebastian Vettel zu schlagen, spielt für Webber nur eine untergeordnete Rolle. "Ich will alle schlagen, nicht nur Sebastian. Aber er ist der Weltmeister und auch wenn jeder davon redet, dass dieses Jahr sechs Weltmeister in der Startaufstellung stehen, ist Sebastian der einzige, der zählt. Jeder jagt ihn und um ihn zu schlagen, ist es wichtig, dass ich gut in die Saison starte", so Webber.


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