"Die Strecke ist ein bisschen am Arsch der Welt", stellte Sebastian Vettel zwar mit einem Grinsen fest, doch in Korea herrschte in der Red-Bull-Box nach dessen Sieg trotzdem munteres Treiben. Laute Musik dröhnte aus den Boxen, als das Team den vorzeitigen Gewinn der Konstrukteurs-WM begoss. "Mit zwei Titeln in Folge reihen wir uns bei den ganz Großen ein und wir hoffen, in der kommenden Saison daran anknüpfen zu können", so Vettel weiter.
Neben seinem zehnten Sieg in diesem Jahr freute sich Vettel auch für die einzelnen Mitglieder von Red Bull, die er als eine große Familie bezeichnete. "Der Titel ist die Belohnung für das Team, in jedem Rennen zwei Autos auf den Punkt genau hinstellen zu können - ein bisschen Bonus springt auch noch heraus, die Jungs werden sich freuen", beschrieb der Heppenheimer die Stimmungslage bei den Bullen.
Es sei ein sehr emotionaler Sieg auf dem Korea International Circuit gewesen, so Vettel. "Der ist auch für die vielen Leute, die nicht an jedem Rennwochenende im Fernsehen zu sehen sind. Alle müssen Hand in Hand arbeiten und die Harmonie muss stimmen", erklärte Vettel einen Aspekt der Erfolgsgeschichte. Das Team habe bei der Rückkehr nach Korea, wo es im vergangenen Jahr einen herben Doppelausfall setzte, viel Moral bewiesen. "Es ist kein Zufall, dass wir hier mit dem Titel abreisen", meinte Vettel. "Aber wir lassen die Füße auf dem Boden und machen weiter wie bisher."



diese Formel 1 Nachricht