Regen, Regen und nochmals Regen begrüßte die Fahrer zum Trainingsauftakt in Korea. Vor allem während der ersten Session war Testen kaum möglich, so brachte es Jerome d'Ambrosio lediglich auf sieben Runden über den 5,615 km langen Kurs. "Unser Programm wurde heute aufgrund des Regens gestört, deshalb war es nicht der leichteste Start in ein Rennwochenende", ärgert sich der Virgin-Pilot über die verpassten Einstellungsmöglichkeiten. Immerhin konnte er während der zweiten 90 Minuten am Freitag einige Runden drehen, 26 an der Zahl.

Dabei hatte sich Virgin ein ambitioniertes Programm vorgenommen und wollte neben aktuellen auch Teile für die kommende Saison testen. "Als wir gestern die letzten Wetter-Updates sahen, realisierten wir, dass das geplante Programm für heute ein wenig herausfordernd sein könnte", so Teamchef John Booth. D'Ambrosio gibt an, zum Auftakt mit der Balance seines Virgin-Boliden nicht ganz zufrieden gewesen zu sein.

Doch Booth hat bereits die Lösung für das Problem: "Bei Jerome gilt es, eine bessere Balance zu finden, aber einige bereits geplante Änderungen über Nacht werden helfen, das Problem zu lösen, da bin ich mir sicher." Fahren auf Slicks war kaum möglich, stattdessen konzentrierte sich d'Ambrosio auf die Intermediates und Regenreifen. "Obwohl wir ziemlich zuversichtlich sind, dass es im weiteren Verlauf des Wochenendes trocken bleiben wird, könnte es morgen Nachmittag regnen und darauf wurden wir heute immerhin vorbereitet", gewinnt Booth dem verregneten Freitag etwas Positives ab.