Langweilig lautete das Resümee von Adrian Sutil nach dem Freien Training in Korea. "Mit dem Wetter konnte man nicht so viel machen. Ich bin heute Morgen nicht viel gefahren und auch am Nachmittag waren meine Runden limitiert", klagte der Force India-Pilot. Der Grund sei gewesen, dass sich die Strecke nach 40 Minuten nicht mehr verändert hätte. "Wir sind immer die gleichen Zeiten gefahren. Am Ende hat es für Slicks nicht ausgereicht. Ich bin zwar rausgefahren, aber die Strecke war weit weg von trocken", erzählte der Deutsche.

Da das Wochenende trocken sein soll, erledigte Force India auch keine großen Abstimmungsarbeiten am Auto. Für das Setup will man Daten aus dem Vorjahr und von ähnlichen Strecken wie Suzuka heranziehen. "Morgen haben wir zwei Sets Reifen und die werden wir sicherlich ausreizen. Wir werden ein paar Longruns fahren, aber es wird schwierig, denn die Strecke hat morgen sicherlich weniger Grip als im Rennen", sagte Sutil. Dennoch macht er sich keine Sorgen. "Das wird schon. Man spult die Basisprogramme durch und bis zum Qualifying sind alle wieder da. Die Teams sind professionell genug und verfügen über genügend Erfahrung", betonte der Deutsche.

Die superweichen Reifen könnten allerdings im Rennen zum Problem werden. "Es könnte am Sonntag schwierig werden, vor allem wegen den langgezogenen Kurven. Man hat schon bei den Regenreifen gesehen, dass es Graining gab", so der Force India-Pilot. Im Rennen rechnet er mit drei bis vier Stopps. Das Problem die Reifen auf Temperatur zu kriegen, sollte mit den Slicks verschwinden. "Das lag heute am Wetter. Es war heute schwierig die Reifen auf zwei Runden auszunutzen, denn sobald man eine langsame Runde eingelegt hat, gingen die Reifen gar nicht mehr. Man musste immer fahren, damit es vorwärts ging", erklärte Sutil.