Mit seiner letzten schnellen Runde in Q3 sicherte sich Mark Webber den zweiten Startplatz beim Großen Preis von Singapur und Red Bull die erste Startreihe. Die Bestzeit des Australiers lag rund 3,5 Zehntelsekunden hinter der überragenden Runde seines Teamkollegen. Vettel legte schon früh eine Glanzzeit von 1:44.381 Minuten hin. "Sebastian war sehr schnell vorn, brachte eine super Leistung und hat die Pole verdient", lobt Webber.
Es sei hingegen nicht sein Tag gewesen, meint der 35-Jährige. "Wie Sebastian gesagt hat: Es muss alles passen. Hier macht man schnell einen Fehler und verliert viel Zeit", so Webber, der froh ist, dass beide Red Bulls ganz vorn stehen. Zumindest im ersten Sektor erzielte er die absolute Bestzeit, ließ danach jedoch ein paar Zehntel liegen.
In der Vergangenheit war das Nachtrennen im Hafengebiet von Singapur nicht unbedingt Webbers Paradestrecke. Sein bislang bestes Qualifying-Ergebnis war ein vierter Platz vor zwei Jahren. 2008 sorgte ein Getriebeschaden für das vorzeitige Aus im Rennen, 2009 versetzten ihm defekte Bremsen einen frühzeitigen K.o. Im vergangenen Jahr wurde es immerhin Platz drei im Rennen. "In der Vergangenheit waren die Samstage hier für mich immer kompliziert, heute ging es besser", zieht er ein positives Fazit.



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