Kamui Kobayashi konnte sich nach dem Qualifying nicht erklären, wieso er lediglich auf Rang 17 zu finden ist. "Wir haben unsere Leistung seit dem Qualifying nicht verändert", zeigte er auf, fand dann aber doch eine mögliche Antwort auf das schlechte Abschneiden. "Aber andere, vor allem Force India, haben ihre Performance massiv verbessert. Es ist recht schwer zu verstehen, was passiert ist."
Eine Erklärung gab es aber noch. "Ich hatte hinten einen Bremsplatten", gab Kobayashi zu, der verwunderte Blicke und Fragezeichen erntete, dass er den Platten auf dem Hinterreifen hatte."Ich habe versucht, die erste Kurve wie im Gokart zu nehmen, was eine Menge Spaß gemacht hat, aber die Rundenzeit wurde dadurch nicht besser", lachte der Japaner.
Verwunderung über Topspeed
Einen Moment der Begeisterung erlebte er dann doch noch, als er den Topspeed-Wert seines Teamkollegen Sergio Perez sah, der 349,2 km/h auf der Geraden erreichte. "Verdammt... verdammt", staunte der Japaner, der selbst knappe acht km/h darunter blieb. Dennoch glaubt er nicht, das Überholen ein einfaches Unterfangen sein wird, wenngleich er hofft - wie in den vergangenen Rennen - im entscheidenden Moment wieder besser unterwegs zu sein.
Nun gilt der primäre Fokus Force India, die in der Konstrukteurs-WM nur noch drei Punkte hinter Sauber liegen. "Wir versuchen unser Auto weiterzuentwickeln, um uns zu verbessern und unsere Position gegenüber Force India zu halten. Wir brauchen Zeit, aber wir haben ja auch noch einige Rennen", so Kobayashi, der sich kämpferisch gab. "Wir werden nicht aufgeben und versuchen, vorne zu bleiben."

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