Monza bedeutet Hochgeschwindigkeit - Nico Rosberg gefällt die italienische Traditionsstrecke. "Ich fühle mich in Monza sehr wohl, dass ist Highspeed pur", sagt der Mercedes-Pilot vor dem 13. Rennen der Saison. "Vor allem die zwei Schikanen sind besonders, denn man muss extrem in die Eisen steigen. Es ist nicht leicht, das immer wieder aufs Neue perfekt hinzubekommen." Man müsse aufpassen, bei den langen Bremswegen genau den richtigen Bremspunkt zu treffen.
Außerdem sei es laut Rosberg wichtig, ein gutes Gefühl mit dem Auto zu haben, um überhaupt richtig hart bremsen zu können. Der Deutsche erklärt, wie sich die Piloten auf den Bremsvorgang vorbereiten. "Man benutzt nicht nur die Bremstafeln an der Strecke, sondern auch die Bodenwellen", so Rosberg. "Man sieht Bereiche auf der Strecke, wo es dunkler und heller wird, daran kann man sich orientieren."
Trügerische Sonne
Diese Methode der Bodenwellen-Lese ist allerdings nicht unproblematisch, wie Rosberg weiter ausführt. "Wenn man lange nicht fährt und die Sonne ihre Position gewechselt hat, dann sind die schwarzen Stellen ganz woanders. Da kann man sich schnell vertun", so der Teamkollege von Michael Schumacher.
Im Gegenzug zu einigen anderen Fahrerkollegen macht Rosberg der hohe Speed von bis zu 350 km/h nicht viel aus. "Leider hat man sich schon an den Speed gewöhnt", sagt er. "Ob man 310 oder 330 fährt, macht keinen riesigen Unterschied mehr."



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