Der Große Preis von Belgien war ein wahres Überholfest. Dank DRS, KERS, unterschiedlichen Reifen und ohnehin schon flachen Flügeln flogen die Piloten nur so an den Vordermännern vorbei. In Monza sind die Flügel erneut flach, hinzukommen aber gleich zwei DRS-Zonen.
"Das könnte dazu führen, dass es vielleicht sogar zu viele Überholmanöver gibt", gibt Nico Rosberg zu bedenken. "Denn hier wird selbst ohne DRS überholt." Sebastian Vettel möchte erst abwarten, wie sich DRS in Monza auswirken wird, bevor er dazu Stellung bezieht.
"Diese Saison ist ein Lehrjahr für DRS", sagt Vettel. "Wir sind jetzt schon viel besser damit als zu Saisonbeginn. Jede Strecke ist anders, für nächstes Jahr werden wir wissen, ob die Zonen richtig liegen." Auch Rosberg glaubt, dass die FIA die Zonen je nach Strecke optimieren sollte.
"DRS kann immer im Auto sein, aber vielleicht sollte es erst am Ende einer Geraden in einem kurzen Bereich eingesetzt werden", schlägt Rosberg vor. "Das Wichtigste ist, den Aktivierungspunkt richtig zu legen." In Monza kommt noch eine Schwierigkeit hinzu: "Die DRS-Zone zur Ascari-Schikane ist etwas knifflig, dort ist es ziemlich eng", sagt Vettel. Dort könnte es im Zweikampf nach dem Start zu Problemen kommen.



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