Sebastian Vettel ist auf dem besten Wege, sich zum zweiten Mal in den Geschichtsbüchern der Formel 1 zu verewigen. Bei noch sechs ausstehenden Rennen führt der Red-Bull-Pilot die WM-Wertung mit 92 Zählern Vorsprung auf Teamkollege Mark Webber an. Fernando Alonso kennt das Gefühl, sich zwei Mal zum Weltmeister zu krönen und dabei auch noch seinen Titel zu verteidigen.
"Es ist ein fantastisches Gefühl, das erste Mal zu gewinnen", sagt der Ferrari-Star. "Es braucht eine gewisse Zeit, bis man das realisiert hat." Alonso schaffte den Coup 2005 und 2006 auf Renault. "Den zweiten Titel genießt man vielleicht noch mehr", vermutet der Spanier. "Man ist nicht so fokussiert darauf, Weltmeister werden zu müssen - man fährt viel entspannter."
Vettel selbst bestätigt, dass bei Red Bull eine gewisse Gelassenheit eingekehrt ist. "Das Team ist jetzt viel ruhiger und verfällt nicht mehr so sehr in Panik", beschreibt der 24-Jährige die Situation vor dem anstehenden Rennwochenende in Monza. Er verrät die Gründe für die Souveränität der Bullen: "Viele Dinge, die man nicht im Fernsehen sehen kann, haben uns konstanter gemacht. Wir haben wenige Fehler gemacht und ich denke, wir verdienen diese Position."



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