Fernando Alonso lag auf Podestkurs ehe er sich kurz vor Rennende Jenson Button geschlagen geben musste. "Wir können definitiv nicht behaupten, dass wir glücklich mit dem Ergebnis sind, aber wir müssen die Sache objektiv bewerten und nicht emotional", erklärte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali. Der Wagen habe zwei verschiedene Performances gezeigt. Auf den weichen Reifen stimmte die Leistung, vor allem mit Alonso.
Auf der härteren Mischung hatte Ferrari wieder einmal damit zu kämpfen die Reifen auf Temperatur zu bekommen. "Das erklärt wie Fernando erst die Führung übernehmen und um den Sieg mitkämpfen konnte und danach das eigentlich wohl verdiente Podium verlor", sagte Domenicali. Das Rennen von Felipe Massa war nach einem Reifenschaden am linken Hinterreifen, der zu einem ungeplanten Stopp führte, gelaufen.
Reifenschaden bei Massa
"Das war ein verrücktes Rennen für mich. In der Anfangsphase konnte ich um die Top-Plätze mitkämpfen, aber dann begannen die Reifenprobleme. Die Balance des Autos stimmte nicht mehr", erzählte der Brasilianer. Nach seinem ungeplanten Stopp fand er sich hinter Nico Rosberg wieder. "Trotz DRS kam ich nicht an ihm vorbei. Sein Top-Speed war einfach zu gut, zudem hatte ich Probleme in den langsamen Kurven - speziell in der letzten Schikane und La Source", verriet Massa.
Für das Heimrennen in zwei Wochen in Monza hat sich der Ferrari-Pilot ein besseres Ergebnis vorgenommen. Doch im Team ist man sich der eigenen Achilles-Ferse bewusst. "Wir müssen in manchen Bereichen noch Boden gut machen. Wir haben noch immer nicht das Fenster gefunden, in denen die Reifen optimal arbeiten", betonte Domenicali.



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