Ferrari erlebte in Belgien mit den Startplätzen vier und acht eines seiner schlechtesten Qualifyings der Saison. "Wir sind definitiv enttäuscht, denn das Ergebnis entspricht nicht unseren Erwartungen", gibt Teamchef Stefano Domenicali offen zu. "Wir haben es geschafft, mit einem Run durch die ersten beiden Sessions zu kommen. Als wir dann auf die Trockenreifen gewechselt sind, hat uns ein altbekanntes Problem getroffen."
Wie bereits oftmals zuvor in der Saison, hatte Ferrari Schwierigkeiten die Reifen auf Temperatur zu bekommen. "Obendrein steckten wir im Verkehr fest, was uns zusätzliche Probleme bei Fernando bereitete", verriet Domenicali. Massa fügte hinzu: "Die Bedingungen in Q3 hätten nicht schlimmer für uns sein können." Der Brasilianer hat es zwar in die zweite Startreihe geschafft, ist aber dennoch nicht ganz glücklich.
"Als es zu Beginn der Session zu regnen anfing, hätte ich sofort einem vierten Platz zugestimmt, wenn man mir das Angebot gemacht hätte. Mein Ergebnis ist nicht schlecht, auch wenn die Autos vor mir deutlich schneller waren", so Massa. Im Trockenen erhofft sich der Ferrari-Pilot deutlich konkurrenzfähiger zu sein. "Ich hoffe, dass ich mit der Spitze mitkämpfen kann, aber Vorhersagen sind schwierig, da wir kaum Daten über den Reifenabbau haben. Ich gehe von zwei bis drei Stopps aus", verriet Massa.



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