"Ich glaube, es war ein typischer Tag in Spa, mit allen Bedingungen, die man haben und sich wünschen kann", meinte Timo Glock nach den Freitagstrainings zum Belgien Grand Prix. Obwohl das Wetter sich aber Spa-typisch präsentierte, war der Virgin-Pilot mit seinem Tag eigentlich ganz zufrieden. Das Auto war bei allen Bedingungen gut gelaufen und obwohl es schwierig war, das Programm wunschgemäß durchzubringen, gelang es. "Wir haben hinbekommen, was wir probieren wollten. So gesehen war es ein ganz runder Tag."
Für Glock war er vor allem deswegen rund, weil er im Regen eigentlich seinen Spaß hat. Er bedauerte nur, dass das Aquaplaning-Risiko mittlerweile sehr hoch ist. "Es ist bei viel Regen unberechenbar geworden. Es ist da auch schwieriger, zwischen Intermediates und Heavy Wets zum richtigen Zeitpunkt zu wechseln. Aber das macht den Nervenkitzel aus, bringt Spaß und Spannung ins Rennen. Zumindest wäre es so, wenn es regnen würde, aber am Sonntag soll es einigermaßen trocken sein", sagte Glock.
Generell OK
Auf der anderen Seite konnte er sich an keinen Spa-Besuch erinnern, bei dem es nicht geregnet hat, so gesehen scheint weiter alles möglich. Was die Leistung seines Virgin betraf, zeigte er sich einigermaßen zufrieden. "Wir sind etwas näher am Lotus dran gewesen, aber sie waren vielleicht auch etwas schwerer oder haben ein anderes Programm gehabt. Es hat sich aber gut angefühlt, ich war happy mit dem Auto. Es ist nicht so optimal, wie es sein sollte, aber generell war es OK", berichtete der Deutsche.
Ebenfalls OK war es für ihn, dass DRS in Eau Rouge verboten wurde. "Für uns wäre es wohl ohnehin unmöglich dort, aber es wäre generell eine riskante Stelle gewesen", sagte er. Ansonsten war mit DRS alles normal gelaufen, außer dass er es etwas länger aktivieren konnte als normal. Dafür kam er mit DRS und Vollgas durch Blanchimont, wobei ihm dabei half, dass er kein KERS hat und deswegen nicht so schnell dort ankam wie andere.

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