"Es ist großartig, endlich hier auf meiner Heimstrecke und vor meinen belgischen Fans zu fahren", freute sich Jerome d'Ambrosio über seinen Premieren-Auftritt in Spa. Nicht ganz so glücklich war der Rookie hingegen mit dem Wetter. "Leider hat das typisch belgische Wetter es hier heute zu einem schwierigen ersten Tag gemacht. Ich wäre gerne mehr Runden bei trockenen Bedingungen gefahren", gab der Virgin-Pilot zu, dessen Prognose für das Wochenende lautete: "Wir müssen weiter hart arbeiten, aber ich fühle mich im Auto wohl - es ist toll zu Hause zu sein."
Teamchef John Booth war mit dem ersten Tag seines Teams in den Ardennen nicht ganz so zufrieden. "Ein etwas frustrierender Tag, da die meisten unserer Pläne wie gewöhnlich auf eine trockene Sitzung ausgelegt waren. Wir wollten einige Sachen ausprobieren, besonders im ersten Training", erklärte der Virgin-Chef. "Zumindest haben wir nun unser Wissen über die Pirelli-Intermediates ausbauen können", fand der Brite doch noch positive Aspekte. "Den größten Teil der Zeit haben wir heute versucht, verschiedene Heckflügeleinstellungen auszutesten - genauso wie verschiedene Frontflügel", verriet der Teamchef.
Auf Grund der wechselhaften Bedingungen seien die Ergebnisse dieser Tests nun aber schwierig zu beurteilen. "Trotzdem haben wir wertvolle Informationen gewonnen, die wir heute Nacht auswerten werden", so Booth, der anfügte, dass auch im Qualifying eine Regenchance bestünde. "Beide Fahrer werden daher einen vernünftigen Zeitraum bekommen, um ihre Regen-Abstimmung vorzubereiten", erklärte der Virgin-Mann und fügte hinzu: "Im Rennen wird es aber nahezu sicher trocken - wir müssen über Nacht also einige Kompromisse machen und Entscheidungen treffen."

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