Für Sebastien Buemi war das Rennen in Ungarn ein voller Erfolg. Nach seiner Strafversetzung aufgrund der Kollision mit Nick Heidfeld auf dem Nürburgring, startete der junge Schweizer nur von der vorletzten Position aus ins Rennen. In einer atemberaubenden Aufholjagd machte der 22-Jährige 15 Plätze gut und landete schlussendlich auf dem achten Platz. "Ein fantastisches Rennen, eines meiner Besten", erklärte Buemi überglücklich.
"Aus der letzten Reihe gestartet, erwischte ich einen super Start und konnte rund zehn Autos in der ersten Runde überholen", beschrieb der Schweizer den Beginn seines Rennens. "Anschließend bin ich in einen guten Rythmus gekommen und konnte auf der feuchten Strecke weitere Autos überholen." Erst als die Strecke langsam abtrocknete, bekam auch der Toro Rosso-Pilot leichte Probleme. "Ich habe gemerkt, dass das Setup nicht ganz perfekt war und ich hatte viel Untersteuern", so Buemi. Aus diesem Grund ließ der 22-Jährige bei seinem Stopp auch den Frontflügel verstellen, so dass er die Reifen besser schonen konnte.
Aufregendes Rennen für Buemi
Als der Regen gegen Ende des Rennen zurückkehrte, konnte Buemi erneut profitieren. "Ich habe wieder gemerkt, dass das Auto gut funktioniert hat und war in der Lage eine gute Pace zu gehen, was mir dabei geholfen hat in die Punkte zu fahren", beschrieb der Toro Rosso-Pilot sein Rennende. Nun beginnt auch für den Schweizer die verdiente Sommerpause. "Es ist schön, mit weiteren vier Punkten in der Tasche in die Ferien zu gehen, besonders nach der Strafversetzung um fünf Plätze."
Das Rennen wird Buemi jedenfalls nicht so schnell vergessen. "Es gab viele aufregende Momente, besonders mein Überholmanöver gegen Kobayashi", so der Schweizer. "Ich war zu langsam, um ihn auf der Gerade zu überholen, also musste ich ihn auf der Bremse passieren, was gerade noch am Limit war." Lob hatte der 22-Jährige vor allem für sein Team übrig, das ihn mit Hilfe einer guten Strategie nach vorne bringen konnte.

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