Nach seinem enttäuschenden Rennen auf dem Nürburgring, möchte der Schotte Paul di Resta auf dem Hungaroring die Wiedergutmachung. Die ersten Trainings in Ungarn liefen dabei in die richtige Richtung und er konnte viele Runden abspulen. "Der Morgen war recht positiv und wir schlossen das gesamte Programm ab", erklärte der Schotte. "Außerdem konnten wir noch ein bisschen über das Paket lernen, was wir schon am Nürburgring eingesetzt haben."

Den Nachmittag nutzte Di Resta hauptsächlich, um etwas Neues über die beiden Reifenmischungen und die Strecke zu lernen, auf der der junge Schotte noch nicht viel unterwegs war. "Es war gut, dass ich in der zweiten Session 40 Runden fahren konnte und es half mir dabei die Strecke kennenzulernen, die noch recht neu für mich ist", war der 25-Jährige optimistisch. "Zu Beginn war sie noch sehr grün und der Reifenverschleiß sehr hoch, aber zum Ende hin verbesserte sie sich ziemlich." Im zweiten Training reichte es für Di Resta immerhin zu Position neun.

Dominic Harlow, Chefingenieur bei Force India, sprach von einem erfolgreichen Testtag. Glücklicherweise blieb es im zweiten Training trocken, so dass das Team wichtige Informationen zu den Reifen sammeln konnte. Allerdings merkte der Brite auch die negativen Seiten des Tages an. "Der Grip auf der Strecke war heute nicht sehr hoch und vor dem Qualifying sollten wir die Balance noch etwas verbessern", so Harlow.