Das spanische HRT-Team wird zum zweiten Mal ein Rennen auf dem Hungaroring bestreiten. Wie gewöhnlich setzten sich die Piloten Daniel Ricciardo und Vitantonio Liuzzi auf die Plätze 23 und 24. Doch diese Plätze sind im Rennen noch nicht sicher. Denn das Team scheiterte deutlich an der 107-Prozent-Marke, die im Qualifying über die Rennteilnahme entscheidet. Sie lag heute bei 1:26:689 Minuten. Doch der besser platzierte Pilot, Ricciardo, kam nicht über eine Zeit von 1:27.730 Minuten hinaus und hätte im Ernstfall die Rennteilnahme verpasst.

"Am Morgen war ich sehr glücklich mit dem Auto, welches wirklich gut angesprochen hat. Wir hatten eine gute Geschwindigkeit und haben einige Dinge bezüglich des Setups verstanden", erklärte Liuzzi. "Dann haben wir für den Nachmittag ein paar Dinge geändert, aber das hat nicht funktioniert, weshalb wir wieder alles zurückgebaut haben." Dennoch arbeitete der HRT nicht mehr wie zu Beginn des Tages. Zudem hatte man Probleme mit dem Heck, was wiederum Übersteuern verursachte. "Nun müssen wir verstehen, warum das aufgetreten ist und hart arbeiten, um die Dinge für morgen hinzubekommen."

Das erste Mal Superweich

Nach dem Auftakt in Australien, wo beide HRTs zusahen, wäre es das erste Mal, dass das Team an der 107-Prozent-Hürde scheitern würde. Diese Situation wird nicht einfacher, wenn man wie Daniel Ricciardo zum ersten Mal in einem Formel-1-Bolinden um den Hungaroring fährt. "Es gab für mich ein bisschen zu lernen, aber auch das Auto war nicht nach meinen Vorlieben, daher war es eine Kombination daraus, hineinzukommen und eine gute Balance zwischen dem Auto und mir zu finden", analysierte der Australier.

Vor allem auf den harten Reifen seien laut Ricciardo Verbesserungen notwendig. "Es war mein erstes Mal auf den Superweichen und ich mochte den hohen Grip, den sie dir bieten", freute er sich. Doch auch dem Australier sind die Zeiten geläufig. "Die Balance ist etwas näher an dem, was wir brauchen, aber wir haben noch einige Arbeit mit den harten Reifen vor uns", fasste Ricciardo nochmals zusammen. "Wir werden versuchen es bis morgen zu lösen."