Seit dieser Saison ist die Teamorder erlaubt. Zuletzt hatte Red Bull für Aufsehen gesorgt, als Mark Webber in Silverstone angehalten wurde, seinen Platz hinter Teamkollege Sebastian Vettel zu halten. Ross Brawn hat seine eigene Meinung bezüglich der Teamorder.

"Die perfekte Lösung gibt es nicht", erklärte der Mercedes-Teamchef am Rande des Deutschland GP. "Weil immer einer der beiden Fahrer traurig sein wird." Es ginge darum, die richtige Balance bei solchen Entscheidungen zu treffen.

Der Trick laut Brawn: Man müsse das Team über einen längeren Zeitraum zusammen halten. "Es ist einfach, einem Fahrer zu sagen, dass er so viel pushen soll wie möglich", meinte der Brite. "Aber es ist viel schwieriger, ihm mitzuteilen, dass er seine Position halten soll." Nur in seltensten Fällen seien dabei beide Fahrer des Teams glücklich.