Nachdem seine Piloten auf den Plätzen eins und drei abgewunken wurden, musste Christian Horner im Hafen von Valencia erst einmal durchatmen. "Das war heute hart, denn es war mit Ferrari sehr eng", lautete die erste Bilanz des Red-Bull-Teamchefs. "Vor allem bei der Startegie und den Reifen war es heute schwierig", meinte der Engländer.
"Wenn man zu viel pusht, dann ist es auch ganz schnell vorbei - Sebastian fuhr heute also sehr intelligent", erklärte der Red-Bull-Mann in Bezug auf die Leistung seines Piloten auf dem Stadtkurs am Mittelmeer. Mit dem dritten Platz von Teamkollege Mark Webber könne man zudem zufrieden sein. "Marks Reifen waren am Ende, als er an die Box kam. Er sagte, dass er rein will und bei der Einfahrt hat er einen kleiner Fehler gemacht", erinnerte sich Horner.
Silverstone wird interessant
"Dadurch waren wir zu langsam und kamen in den Verkehr. Und das reichte für Fernando, um vorbeizukommen", erklärte der Brite, der daraus schlussfolgerte: "Es war wie ein Schachspiel. Du musst jeden Zug zur richtigen Zeit machen. Es war ein sehr strategisches Rennen." Was sich nun beim nächsten Lauf in Silverstone alles ändern würde, wusste er aber noch nicht.
"Das wird interessant, denn wir wissen nicht, wie es die anderen Teams beeinträchtigt", meinte er in Bezug auf das Verbot des angeblasenen Diffusors. "Wir wissen, wie es bei uns aussieht und hoffentlich verlieren wir nicht so viel, wie die Anderen - aber letztendlich ist es für alle gleich und wir sind gespannt", so Horner, der anfügte: "Es ist nur schade, dass das mitten in der Saison passiert. Die Saison ist noch lange und erst vorbei, wenn sie vorbei ist - es kann also noch viel passieren."

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