In Kanada steht das siebte Rennen der Saison an und je länger diese geht, umso mehr rücken die Vertragsverhandlungen in den Fokus. Nick Heidfeld würde gerne noch ein Jahr bei Lotus Renault GP anhängen, doch er weiß, dass seine Zukunft im Team mit der Rehabilitation von Robert Kubica zusammenhängt.

"Ich würde gerne im Team bleiben. Wenn Robert zurückkommt, ist vielleicht noch das zweite Cockpit offen. Ich habe keine Ahnung wie die Vertragssituation mit Vitaly aussieht", erklärte der Deutsche. Obwohl er sich durchaus Gedanken, um seine F1-Zukunft macht, versucht er sich davon aber nicht allzu sehr ablenken zu lassen.

"Ich versuche einfach Rennen zu fahren und meinen Job zu machen. Ich bin schon lange im Geschäft und kann mit Druck gut umgehen", sagte Heidfeld. Für das Rennfahren brauche man einen klaren Kopf und alles in allem sei es eine einfache Rechnung: "Wenn man gut performt, dann kriegt man ein Cockpit. Wenn man schlecht fährt, dann ist man weg vom Fenster. Es bringt also nichts sich dauernd Gedanken über die Zukunft zu machen", so Heidfeld.