Bei McLaren haderte man nach dem Qualifying zum Großen Preis von Kanada ein bisschen mit dem Wetter. Der vorhergesagte aber ausbleibende Regen war für die Boliden aus Woking nicht gerade hilfreich. Von der Abstimmung war man nicht aufs Ganze gegangen und hatte sich auch auf feuchte Bedingungen eingestellt. Darunter litt im trockenen Zeittraining am Ende natürlich etwas die Performance. Von den Plätzen fünf und sieben aus, sollte für das Rennen aber noch einiges drin sein, hoffte Teamchef Martin Whitmarsh.
"Wir wissen nichts über das Wetter morgen. Es gibt eine 60-prozentige Regen-Wahrscheinlichkeit und wir persönlich denken, dass es regnen wird. Wir hoffen, dass wir dann stärker sein werden, als noch unter diesen Bedingungen heute", so der Brite, der glaubte, dass man bei feuchtem Untergrund schneller sein würde. Für den Samstag sei es daher schwierig gewesen, sich strategisch festzulegen. "Bei so einer Vorhersage muss man entsprechend handeln und das ist dann eine Entscheidung des Teams", erklärte der McLaren-Mann.
"Wir hatten nicht viel weniger Downforce, haben aber Problem mit dem Topspeed gehabt. Wir hoffen folglich, dass es morgen regnet - das würde uns gut in den Plan passen", sagte Whitmarsh. Zudem würde die Hoffnung darauf ruhen, dass man wie üblich im Rennen schneller sei, als in der Qualifikation. "Taktisch haben wir einen guten Platz, auch wenn Red Bull wieder übermäßig schnell war. Aber wir können um den Sieg mitfahren, denn im Rennen sind wir immer näher dran", meinte der Brite, der anfügte: "Trotzdem wird es ein hartes Rennen und wir müssen die Reifen schonen."

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