Force India geht am Sonntag von den Startplätzen 14 und 15 aus ins Rennen in Monte Carlo. Kein überragendes Resultat des indischen Rennstalls, doch mehr war offenbar nicht möglich beim Qualifying in Monte Carlo. "Wieder einmal denke ich, dass P14 eine faire Widerspiegelung unserer Pace an diesem Wochenende ist", fand sich Paul di Resta mit seinem Startplatz ab. Trotz seines Rookie-Jahres war er sich der Relevanz des Qualifyings auf dem Stadtkurs bewusst. "Ich habe so hart gepusht, wie es geht, um möglichst weiter oben zu stehen", erklärte der amtierende DTM-Champion.

Gleichzeitig war sich di Resta im Klaren, dass in diesem langen Rennen alles Möglich passieren kann. Di Restas Plan: "Ich versuche mein Bestes, mich aus dem Ärger herauszuhalten und mich mittels der Strategie zu verbessern." An diesem Wochenende werden die F1-Piloten erstmals mit den superweichen Pirelli-Reifen konfrontiert. Wie viele Rennrunden die neue Mischung übersteht, steht noch in den Sternen.

Immerhin hatte sich di Resta wieder einmal gegen seinen Teamkollegen Adrian Sutil durchgesetzt. Der Deutsche war mit seinem Resultat nicht unbedingt zufrieden. "Es ist enttäuschend, dass wir nicht um Q3 kämpfen konnten, aber die Pace war heute einfach nicht da", meinte er. Sutil denkt, dass eine bessere Platzierung zwar möglich gewesen sei, doch auf seiner letzten schnellen Runde in Q2 habe ihn Vitaly Petrov behindert.

Er hängte zwar noch eine Runde auf dem gleichen Reifensatz dran, "aber meine Reifen waren dann schon durch, sonst hätte ich ein klein wenig höher stehen können", so Sutil. Der Überholschwierigkeit war sich Sutil durchaus bewusst. "Aber wir werden bei jeder Gelegenheit bereit sein, die sich uns bietet", meinte er. Sutil wird allerdings erst einmal damit beschäftigt sein, seinen Startplatz zu verteidigen: Direkt hinter ihm reihte sich Nick Heidfeld ein.