Sebastian Vettel erlebte zum Auftakt des Türkei GP einen kurzen Arbeitstag. Bereits beim 1. Freien Training hatte der Weltmeister seinen RB7 in Kurve acht verloren und war heftig in eine Mauer gekracht. Die Red-Bull-Crew schaffte es nicht rechtzeitig, Vettels Boliden zur zweiten Session wieder zusammen zu bauen. Vettel machte sich trotz des Ausfalls allerdings keine allzu großen Sorgen.
"Es gestaltet es ohne Zweifel etwas schwieriger", gab der Heppenheimer zu. "Aber ich denke nicht, dass das ein Problem wird." Schließlich würde er den Streckenverlauf des Istanbul Park seit einigen Jahren kennen. Zudem hätte der 23-Jährige lediglich einen Nachmittag im Trockenen verloren. Beim 1. Training hatte es noch heftig geregnet, die Piloten waren erstmals richtig auf den Pirelli-Regenreifen unterwegs.
Vettel machtlos
Vettel gab an, keine Schuld an seinem Unfall gehabt zu haben. "Ich konnte nichts dagegen tun, in die Mauer einzuschlagen. Ich denke, es ist das Wichtigste, dass es mir gut geht", so Vettel. Kurz nach dem Einschlag hatte Red Bull vermeldet, dass er keinen gesundheitlichen Schaden davon getragen hat. Trotz des verkürzten Trainings zeigte sich Vettel für das anstehende Qualifying in Istanbul zuversichtlich: "Alles ist offen. Es sieht sehr eng aus und ich denke, dass es morgen spannend wird."
Nach dem Unfall hatte sich Vettel bei seinem Team entschuldigt, weil es natürlich keine Absicht war, das Auto zu beschädigen. "Aber das ist Racing und es kann passieren. Das Wichtigste ist, dass wir noch hier sind", so Vettel. Er gab an, dass sein Arbeitsgerät einfach einen zu heftigen Schaden davon getragen hat, um es auf die Schnelle reparieren zu können. Teamkollege Mark Webber erklärte, dass es auf de Strecke einige Abschnitte gebe, auf denen das Wasser stehen bleibt. Das sorgt für Aquaplaning und gibt dem Piloten kaum eine Möglichkeit, den Wagen unter Kontrolle zu halten.



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