Nach zwei freien Trainings bei unterschiedlichen Streckenbedingungen hat das Sauber-Team eine Menge Daten zu sichten. Beide Piloten waren mit Testteilen unterwegs: Kamui Kobayashi arbeitete mit neuen mechanischen Komponenten, Sergio Pérez probierte neue Aerodynamik-Teile aus. "Es ist natürlich schade, dass das Wetter so schlecht war. Es ist sehr schwierig, die Dinge nach einem Test auf nasser Strecke zu beurteilen. Nichtsdestotrotz war es eine gute Erfahrung, die Regenreifen eine ganze Sitzung lang zu benutzen", sagte Kobayashi.
Hydraulikproblem bei Kobayashi
Im zweiten Training hat Sauber das normale Programm erledigt - abgesehen von einem Hydraulikleck bei Kobayashi, das das Team beheben musste. "Das Team hat super gearbeitet und das Auto so schnell repariert, dass Kamui noch ein paar Runden fahren konnte", lobte Technikdirektor James Key. Dennoch liegt vor dem Team eine lange Nacht. "Auch nach dem zweiten Training finde ich es schwer zu beurteilen, wie gut das Auto hier ist. Wir müssen heute Abend die Daten analysieren", erklärte der Japaner.
Key fügte hinzu: "So weit wir das bisher unter den durchwachsenen Bedingungen beurteilen können, funktionieren die mechanischen Neuerungen gut, und wir werden damit am Samstag weiterfahren." Das Vormittagstraining war das erste in dieser Saison, in dem beide Fahrer ausschließlich Regenreifen verwendeten. Sobald die Autos mit Regenreifen oder Intermediates unterwegs sind, kann der verstellbare Heckflügel gemäß Reglement nicht genutzt werden.
"Am Vormittag habe ich keine vernünftige Rundenzeit zusammenbringen können, weil ich Aerotests gefahren bin. Nach dem zweiten Training bin ich aber recht zuversichtlich. Wir müssen heute Abend die richtigen Schlüsse ziehen, und ich denke, wir können im Qualifying gut sein", meinte Pérez. Im zweiten, trockenen 90-Minuten-Training belegte Pérez Platz neun, Kobayashi Platz 18.



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