"Die Session am Morgen verlief gut. Wir konnten einige Runden auf den Regenreifen fahren und wissen jetzt wie sich der Reifen verhält sollte es am Sonntag regnen", zog Sebastien Buemi zufrieden Bilanz. Nachdem in der ersten Session die Bedingungen nass und kühl waren, setzte sich am Nachmittag die Sonne durch und die Piloten konnten auf trockener Strecke fahren.

"Es war ein sehr produktiver Tag. Wir haben verschiedene Setups ausprobiert und ich bin sehr zufrieden. Hoffentlich können wir unseren Performancelevel der letzten drei Rennen halten", sagte der Toro Rosso-Pilot. Teamkollege Sebastien Alguersuari teilte sich sein Cockpit am Freitag mit Daniel Ricciardo, der die erste Session bestritt. "Ich bin heute das erste Mal im Istanbul Park gefahren und kann jetzt verstehen, warum die Piloten hier so gern fahren. Auch wenn die Bedingungen nicht ideal waren, habe ich es echt genossen", verriet Ricciardo.

Alguersuari unzufrieden mit Setup

Für ihn war es das zweite Mal, dass er im Regen testen konnte. "Ich fühle mich im Nassen wohl. Wir wollten auch die Intermediates testen, aber es war zu viel Wasser auf der Strecke. Ich hoffe dennoch, dass die Informationen über die Regenreifen dem Team nutzen", so der Australier. Am Nachmittag übernahm Alguersuari das Steuer des STR6 und spulte 36 Runden im Trockenen ab. "Ich habe mich am Auto nicht so wohl gefühlt. Wir müssen für morgen und Sonntag ein besseres Setup finden. Deshalb werden wir uns heute Abend die Daten noch einmal genau ansehen", sagte der Toro Rosso-Pilot.

Zumindest die Reifen bereiteten ihm keine Probleme. "Wir haben Veränderungen in Hinblick auf den harten Reifen vorgenommen und diese scheinen zu funktionieren. Die Reifen waren konstant. Generell scheint der Unterschied zwischen weich und hart hier nicht so groß zu sein wie in anderen Rennen", erzählte Alguersuari.