Mit der Punktevergabe hatte Virgin Racing beim Australien GP nichts zu tun, doch immerhin brachte das Team am Ende beide Autos ins Ziel - wenn auch mit einigen Runden Rückstand auf Sieger Sebastian Vettel. Ein Ergebnis, mit dem nicht alle im Team zufrieden waren. Timo Glock regte sich nach Melbourne zunächst fürchterlich über abermals verpatzte Boxenstopps auf. Dabei stellte er fest, dass man so nicht weitermachen könne und weit von den eigenen Ansprüchen entfernt sei. Der Frust saß tief beim ambitionierten Deutschen.
Die Marschroute für das zweite Saisonrennen in Malaysia steht fest: Weniger Fehler machen und an der Performance des Autos arbeiten. "Wir versuchen, das Beste aus unserem Paket herauszuholen und peilen an, mit beiden Autos die Ziellinie zu überqueren", so Glock. Zuversicht klingt anders, doch das Team will angesichts der Situation realistisch bleiben.
Teamkollege Jerome d'Ambrosio war nach seinem ersten F1-Rennen überhaupt in Melbourne einfach nur glücklich, die Zielflagge gesehen zu haben. Der Rookie muss sich noch an die hohen Anforderungen der Königsklasse gewöhnen, bevor erste Ansprüche möglich sind. "Ich denke, dass unser Fokus darauf liegen wird, während des Qualifyings bessere Arbeit zu leisten und beide Autos nach Hause zu fahren", so der Belgier. Das seien kleine, aber durchaus wichtige Schritte, bevor der F1-Zirkus den Weg nach Europa antritt.



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