Sebastien Buemi reist mit einem Punkt im Gepäck aus Australien ab. Beim Saisonauftakt in Melbourne lag der Toro-Rosso-Pilot lange Zeit auf dem neunten Rang, hatte aber Felipe Massa permanent im Heck. Schließlich musste Buemi aufgrund verschlissener Reifen seinen Platz an den Ferrari-Fahrer abtreten. "Es ist nicht zu schlecht, auf Platz zehn zu landen. Aber ich denke, dass ich besser hätte abschneiden können. Vielelleicht wäre Platz acht oder neun drin gewesen", so der 22-Jährige.
Kurz nach dem Start war Buemi mit seinem Teamkameraden Jaime Alguersuari kollidiert, was die Performance seines STR6 laut Franz Trost für den restlichen Verlauf des Rennens negativ beeinflusste. Über den ungewollten Rempler war Buemi nicht gerade erfreut. "Das ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert. Darüber müssen wir uns mal unterhalten, nachdem ich mir die Aufzeichnung angeschaut habe", berichtete der Schweizer leicht verärgert.
Wir sind wettbewerbsfähiger
Trotz des Vorfalls zeigte sich Buemi mit seinem neuen Arbeitsgerät zufrieden. "Ich würde sagen, dass wir im Vergleich zum Vorjahr wettbewerbsfähiger geworden sind. Jetzt müssen wir weiter voran schreiten und das Auto weiter verbessern." Es sei ein positives Wochenende für das Team gewesen, nun müsse man die gesammelten Daten des Wochenendes auswerten.
Teamkollege Alguersuari war beim Start mit Michael Schumacher kollidiert und musste infolge dessen schon früh in die Box. "Ich musste meinen Frontflügel wechseln lassen. Schumacher konnte es nicht verhindern, weil ich mich schon in der Mitte der Kurve befand", analysierte Alguersuari anschließend. "Der Stopp hat effektiv dazu geführt, dass ich keine Chance mehr auf ein gutes Resultat hatte." Trotzdem war der Spanier froh, das erste Rennen beendet zu haben, er landete auf Rang 13. "Ich muss sagen, dass das Auto gut funktioniert hat und eine gute Pace hatte", blickte er hoffnungsvoll auf das zweite Rennen in Malaysia.



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