Mit dem Sieg in Australien hat die Beziehung zwischen Sebastian Vettel und seiner "Kinky Kylie" gut begonnen. "Ich bin im Moment sehr in das Auto verliebt. Das war ein guter Start in diese Beziehung", verriet der Deutsche RTL. Mit seiner "Kinky Kylie" fuhr Vettel ein ungefährdetes Rennen nach Hause. "Der Start war sehr gut und ich konnte gleich eine Lücke herausfahren. Im ersten Stint war es hinten raus etwas eng, denn die Reifen haben mehr abgebaut", erzählte Vettel.
"Nach dem ersten Stopp kam ich hinter Jenson Button raus, aber ich kam zum Glück schnell an ihm vorbei. Am Ende nahm McLaren Speed raus und wir mussten nicht mehr auf Lewis reagieren, sondern konnten Kylie ins Ziel tragen", erzählte Vettel. Er fuhr vorne weg und kam mit 20 Sekunden Vorsprung auf Hamilton ins Ziel - Langeweile kam bei ihm dennoch nicht auf.
"Ich habe nichts dagegen, vorne allein zu fahren. Aber es nicht so, dass ich nichts zu tun hätte. Man muss die Konzentration aufrechterhalten und viele Dinge achten. Natürlich ist es angenehmer, wenn von hinten weniger Druck kommt. Wir haben versucht, wach zu bleiben und bis zum Ende unsere Runden abzuspulen", verriet der Red Bull-Pilot. Trotz des ersten Saisonsieges behält Vettel die Füße am Boden.
"Wir haben heute viele Punkte geholt und das war wichtig. Wir haben das Rennen genossen, was noch wichtiger ist. Aber die Saison ist lang und vieles kann passieren", betonte der Deutsche. Neben McLaren und Ferrari hat er auch weiterhin Mercedes auf der WM-Rechnung. "Mercedes hatte keinen guten Start, aber sie werden stärker sein als im letzten Jahr", ist Vettel überzeugt. "Es wird ein enger Kampf, deshalb muss man jedes Rennen beenden. Danke an die Jungs in der Fabrik. Das Auto war schnell und zuverlässig - und das sind die Schlüsselfaktoren."
Abgesehen davon spielen auch die Reifen eine entscheidende Rolle. In Australien war Vettel positiv überrascht von den Pneus. "Wir müssen Pirelli ein Kompliment aussprechen. Nach den Tests waren wir alle etwas besorgt, aber wir haben hier weniger Stopps gesehen als erwartet. Alles in allem war es ein ausgeglichenes Rennen", erklärte Vettel. Der verstellbare Heckflügel funktionierte wie erwartet. "Die erste Kurve ist nicht gerade der beste Platz zum Überholen, aber der Flügel hilft schon etwas. Er hat wie erwartet funktioniert, wobei ich nur von mir sprechen kann", sagte Vettel.



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