So hat sich Isack Hadjar seine Rückkehr aus der Formel 1-Sommerpause wohl nicht vorgestellt. Wie die gut informierte niederländische Tageszeitung De Telegraaf berichtet, hat sich Hadjar während einer Trainingseinheit im Fitnessstudio eine Handgelenksverletzung zugezogen. Damit steht sein Start am Wochenende in Zandvoort auf der Kippe.
Für den Red-Bull-Piloten wäre ein Ausfall besonders bitter - schließlich feierte er auf dem Circuit Zandvoort 2025 sein erstes Podium in der Königsklasse. Auch wenn noch keine offizielle Bestätigung seitens Red Bull Racing vorliegt, soll sich das Team bereits auf das Worst-Case-Szenario vorbereiten: In diesem Fall könnte Liam Lawson kurzfristig in das Cockpit des RB22 neben Max Verstappen zurückkehren.
Hadjar steht bei Red Bull 2026 vor einer großen Herausforderung. Die Zahlen zeigen aber überraschend starke Qualifyings und offenbaren zugleich, wo beim Franzosen noch die größten Baustellen liegen. Mehr dazu in diesem Text:
Für Lawson wäre es nicht das erste Mal, dass er in Zandvoort unverhofft als Ersatz für einen verletzten Stammpiloten einspringen muss: Bereits 2023 ersetzte er beim damaligen AlphaTauri-Team Daniel Ricciardo, nachdem sich der Australier den Mittelhandknochen gebrochen hatte. Nach seinem kurzen Intermezzo zu Beginn der Saison 2025 bei Red Bull Racing hat sich der Neuseeländer bei den Racing Bulls etabliert und überzeugte in der ersten Saisonhälfte 2026 mit acht Top-10-Platzierungen. Mit 43 WM-Zählern rangiert er derzeit auf Rang neun der Fahrerwertung – direkt hinter Hadjar.
Lawson statt Hadjar: Wer sitzt im zweiten Racing Bulls-Cockpit?
Sollte Lawson tatsächlich den Großen Preis der Niederlande für Red Bull bestreiten, müsste auch bei den Racing Bulls nachgelegt werden. Neben Rookie Arvid Lindblad würde in diesem Fall wohl Yuki Tsunoda zum Zug kommen. Der Japaner agiert in dieser Saison als Test- und Ersatzfahrer für beide Red-Bull-Teams und würde somit sein Renn-Comeback geben. Tsunoda hatte Ende 2025 sein Stammcockpit bei Red Bull für Hadjar räumen müssen.



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