Mercedes-AMG kehrt nach einem Jahr Auszeit zurück zum berüchtigten Macau Grand Prix (19.-22. November 2026)! Die Affalterbacher schicken drei Mercedes-AMG GT3 beim Stadtkurs-Klassiker in der chinesischen Sonderverwaltungszone an den Start und wollen ihre Erfolgsbilanz - neun Siege bei bislang 18 GT3-Events - ausbauen.
Da darf natürlich Maro Engel nicht fehlen, der dieses Jahr seinen fünften Macau-Sieg nach 2014, 2015, 2022 und 2024 anpeilt. Im Erfolgsfall wäre es eines der besten Jahre in der langen Karriere des 40-Jährigen: Engel gewann 2026 bereits die 12 Stunden von Bathurst und das 24h-Rennen Nürburgring, außerdem führt er die DTM-Meisterschaft an.
Mercedes kehrt mit Engel und Auer zurück nach Macau
Engel musste sein Lieblingsrennen in Macau im vergangenen Jahr auslassen, weil sich Mercedes wegen der neueingeführten Drehmoment-Messwellen gegen eine Teilnahme entschied. Engel teilt sich die meisten GT3-Siege in Macau mit Ex-Audi- und Mercedes-DTM-Fahrer Edo Mortara (insgesamt sieben Macau-Siege im GT3 und Formel 3).
Der zweite Mercedes-Profi in Macau ist Lucas Auer, der das berühmte Rennen zum ersten Mal mit einem GT3-Auto unter die Räder nehmen wird. Der Österreicher kennt den 6 Kilometer langen Kurs nur aus Formel-3-Zeiten, wo er zuletzt 2014 antrat und den zweiten Platz belegte. "Es freut mich riesig, nach so vielen Jahren nach Macau zurückzukehren", sagt Auer. "Macau ist einfach eine mega Veranstaltung und für jeden Fahrer etwas Besonderes. Umso mehr freue ich mich auf meinen ersten GT3-Einsatz auf dem Guia Circuit im November."
Drei Mercedes-AMG GT3 beim Macau GP 2026 am Start
Das Mercedes-Trio komplettiert der erfahrene Silber-Fahrer Adderly Fong. Der Lokalmatador startet gemeinsam mit Engel für das Team Craft-Bamboo Racing, während Auer für Tigani Motorsport ins Cockpit klettert. Beim bis dato letzten Macau-Start 2024 ging Mercedes noch mit fünf stark besetzten AMG-GT3 an den Start. 2025 gewann Ferrari-Pilot Antonio Fuoco den GT3-Weltcup.
"Seit dem vergangenen Jahr sind beim FIA GT World Cup Drehmomentsensoren vorgeschrieben", sagt Mercedes-AMG-Kundensportleiter Stefan Wendl. "Da uns damit bislang Erfahrungswerte auf dem Guia Circuit fehlen, legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Vorbereitung und Simulationsarbeit." Die noch junge Technik kennt die Marke mit dem Stern immerhin aus der WEC und IMSA-Meisterschaft, wenngleich die beiden Einsatzteams in Macau Neuland betreten.
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