Nur um einen Platz ist Adrian Sutil beim Saisonauftakt in Australien an den Punkterängen vorbei gerutscht. Dafür setzte sich der Force-India-Pilot im teaminternen Duell gegen Paul di Resta durch, der auf Rang zwölf die Ziellinie im Albert Park überquerte. Sutil war mit seinem Resultat nicht gerade zufrieden.
"Es war schon ärgerlich, wir waren nahe an den Punkten", so Sutil nach dem ersten Rennen der Saison. "Ich weiß nicht, wie viel zu Platz zehn gefehlt hat. Aber ich denke, wenn man alles perfekt macht, wäre er drin gewesen." Ein großes Problem seien die Boxenstopps im indischen Team gewesen. "Die Stopps haben leider gar nicht geklappt - zu langsam und zu viele Fehler. Das müssen wir unbedingt verbessern", forderte der Deutsche für die kommenden Rennen.
Die gleichen Probleme
Beim ersten Reifenwechsel habe es hinten links einen Fehler gegeben, beim zweiten Mal sei es grundsätzlich zu langsam abgelaufen. "Diese drei Sekunden, die wir normalerweise bei Trockenübungen schaffen, sind leider nicht erzielt worden", so Sutil. Ähnliche Probleme habe es auch schon in der vergangenen Saison gegeben. Dafür sprach er ein Lob an den neuen Reifenlieferanten Pirelli aus, die Balance des VJM-04 sei gut gewesen.
Obwohl sich Sutil ohne Punkte aus Melbourne verabschiedet, scheint er einen angenehmen Rennsonntag erlebt zu haben: "Am Anfang steckte ich etwas im Verkehr fest, aber am Ende war das Rennen gut, es hat Spaß gemacht mit den neuen Reifen." Sutil hatte allerdings mehr Zweikämpfe im Albert Park erwartet. "Es gab wenige Überholmanöver. Der neue, verstellbare Heckflügel hat wohl nicht so gut funktioniert. Man konnte nicht so gut an den Vordermann ranfahren", stellte er fest.



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