Kamui Kobayashi hat beim Qualifying zum Großen Preis von Australien ein Ausrufezeichen gesetzt. Der Sauber-Pilot schaffte es bis in Q3 und startet beim Rennen von der neunten Startposition. Ein gutes Ergebnis für das Team von Peter Sauber, denn F1-Rookie Sergio Perez landete immerhin in Q2 und geht vom 13. Rang aus ins erste Rennen der Saison.
Kobayashi zeigte sich nach dem Qualifying zufrieden, aber nicht allzu euphorisch: "Insgesamt sieht unsere Leistungsfähigkeit nicht schlecht aus, anscheinend war die Arbeit, die wir im Winter gemacht haben, in Ordnung. Natürlich gibt es noch Dinge zu verbessern, aber wir sind ja auch erst am Saisonanfang und haben es auf Anhieb in Q3 geschafft, das ist gut."
Platz sechs möglich
Der Japaner ließ durchblicken, dass eine noch bessere Platzierung möglich gewesen wäre - nur die Reifen hätten ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht. "Ich wünschte, ich hätte in Q3 noch einen Satz frische Reifen gehabt, anstatt der gebrauchten Weichen, dann wäre Platz sechs möglich gewesen."
Den Weg in Q3 schaffte Perez zwar nicht, doch mit seinem Resultat konnte der Mexikaner gut leben. Für den Rennsonntag peilt der Neuling gar die Punkteränge an: "Heute wäre ein besseres Ergebnis drin gewesen, und das ist schade. Insgesamt fühle ich mich aber sehr wohl und hoffe auf ein gutes Rennen, an dem am Ende auch Punkte stehen." Eine bessere Qualifying-Performance sei laut Perez an den Reifen gescheitert. Er habe in seiner letzten Runde im Verkehr fest gesteckt und deshalb das Reifen-Potential nicht nutzen können.
Teamchef Peter Sauber freute sich über die Auftritte seines Fahrer-Gespanns, doch besonders von Neuzugang Perez war er sichtlich angetan. "Von Kamui wussten wir, was er kann, aber Sergio war eine schöne Überraschung."



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