Formel 1

Grand Prix vs. stabiles Land - Bahrain hofft auf Verschiebung

Nicht nur die Wirtschaft von Bahrain könnte von einem verschobenen Grand Prix profitieren, auch Gulf Air wünscht sich ein Rennen in 2011.
von Maria Pohlmann

Motorsport-Magazin.com - Die Hoffnung stirbt zuletzt, auch die des Königreichs Bahrain. Nach der Absage des Formel-1-Auftakt-Rennens ist später im Kalender kaum Platz, dennoch will der Golf-Staat ein Rennen in 2011. "Bahrain sucht noch immer eine Möglichkeit, das von vielen freudig erwartete Rennen später im Jahr zu bestreiten", sagte Shaikh Mohammed bin Isa Al Khalifa, der Vorstandvorsitzende von Bahrains Wirtschaftsförderung.

"Den Grand Prix zu verlieren ist nichts im Vergleich zu einem stabilen Land und einer starken Wirtschaft", fügte er hinzu und verriet, dass kein F1-Team eine Entschädigung verlangt hatte. Gleichzeitig versprach der lokale Titelsponsor Gulf Air, die bereits gebuchten Flugtickets zurückzuerstatten. Aber Sunil de Souza, der Reisemanager der Region meinte, dass die Reisenden dennoch darauf hoffen, dass das Rennen verschoben wird. "Wir hoffen (die Proteste) lassen nach, das Rennen findet an einem späteren Datum statt und wir übertragen (die Buchungen) dann auf ein späteres Datum", äußerte er.


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