Formel 1

Danby und Doyle sind fast alleine - Viele Melbourne-Stadträte wollen GP halten

Parlaments-Mitglied Michael Danby und Melbournes Bürgermeister Robert Doyle scheinen mit ihrer Abneigung gegen den GP recht alleine zu sein.
von Falko Schoklitsch

Motorsport-Magazin.com - Nachdem Parlamentsmitglied Michael Danby und der Bürgermeister von Melbourne, Robert Doyle, lautstark kundgetan hatten, der Australien Grand Prix hätte in der Stadt keine Zukunft, gab es die verbreitete Annahme, dem sei wirklich so. Der Stadtrat von Melbourne scheint die Meinung der beiden Spitzenpolitiker aber anscheinend nicht zu teilen. Wie die Herald Sun berichtet, ist ein Großteil der Stadträte für eine Weiterführung des Rennens. Danby hatte seinerseits gemeint, die Wählerschaft in seinem Wahlbezirk sei vermehrt gegen den GP.

So hieß es, dass von den acht Stadträten, die neben Doyle Melbourne City regieren, sieben das Rennen halten wollen, obwohl Doyle meint, dessen Zeit sei abgelaufen. "Ich will, dass es so lange bleibt wie möglich", sagte Stadtrat Carl Jetter, dessen Kollege Kevin Louey zustimmte. "Die Formel 1 ist mit keinem anderen Sportevent zu vergleichen und macht Melbournes Namen bekannter", erklärte er.

Vorerst steht der Grand Prix aber erst einmal aus anderen Gründen im Mittelpunkt. Nach der Verschiebung des Bahrain Grand Prix ist das Rennen in Australien der Formel-1-Saisonauftakt 2011. "Die Augen der F1-Welt und der Sportwelt werden auf uns ruhen", sagte Andrew Westacott, der Geschäftsführer der Australian Grand Prix Corporation.


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