Im Vorjahr mussten sich Lewis Hamilton und Jenson Button im Titelkampf geschlagen geben, dennoch war es laut dem Teamchef eine tolle Saison. "Wir hatten gute Momente. Natürlich waren wir enttäuscht, dass es nicht geklappt hat, aber es war eine großartige Saison - für die Fans, für die Zuschauer und den Sport selbst", sagte Martin Whitmarsh. "Wir haben bis zum letzten Rennen gekämpft und ich war stolz Teamchef von McLaren zu sein sowie auf unsere Fahrer."
McLaren sei aufgrund seiner Geschichte zum Siegen verpflichtet, aber das sei keine Last. 2011 will man mit dem MP4-26 auf die Titeljagd gehen - und Whitmarsh warnt bei der Präsentation: "Vorsicht, ihr habt noch nicht alles gesehen!" Einige, interessante Dinge stecken im Detail, die von außen nicht sichtbar sind. "In der Formel 1 geht es um stetige Entwicklung und das beginnt bereits beim nächsten Test in Jerez. Wir haben fantastische Innovationen, die viele überraschen werden. Wir haben heute noch nicht alles gezeigt. Es gibt noch viel zu sehen", gibt sich Whitmarsh geheimnisvoll.
Innovationen entscheidend
Innovationen sind laut dem Briten entscheidend, denn ohne sie ist ein Team schnell nicht mehr konkurrenzfähig. "Wir haben ein wundervolles Paket und ich bin sicher, dass es eine fantastische Saison wird", verriet der McLaren-Teamchef. Als FOTA-Präsident steht Whitmarsh auch hinter der Einführung des beweglichen Heckflügels. Die Kritik, dass Überholen durch den Flügel zu einfach wird, lässt der Brite nicht gelten. "Die FOTA hat eine der größten Fanumfragen gemacht und ein großes Thema war darin, dass es zu wenig Überholmanöver gibt. Man kann nicht die Fans fragen, eine klare Antwort bekommen und dann nichts machen", stellte Whitmarsh klar.
Für ihn steht fest: Besser mehr Überholmanöver als zu wenig. "Der Flügel soll beim Überholen helfen. Heute können die Teams auf sichere Art und Weise solche Teile bauen. Wir haben alles, damit es funktioniert und wenn die Zweifler doch Recht haben sollten, dann können wir den Flügel wieder zurücknehmen", erklärte Whitmarsh und fügte hinzu: "Zusammen mit der FIA wollen wir sicherstellen, dass der Sport für die Fans interessant bleibt."

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