1991 war es Eddie Jordan, der Michael Schumacher den Weg in den Formel-1-Zirkus ermöglichte. In den folgenden Jahren gehörte Jordan aber auch zu den größten Kritikern des Rekordweltmeisters – daran hat sich bis heute nichts geändert. Er glaubt außerdem weiterhin, dass die Probleme, die er gegen seinen jungen Teamkollegen hatte, auch 2011 bestehen bleiben.
"Rosberg könnte sich als ein wirklicher Schatz entpuppen, denn wenn das Auto wirklich so grauenvoll war, wie Schumacher meinte, dann muss man sagen, dass Rosberg ihn nahezu in jeder Leistung abgekocht, zweifelsohne in den Qualifyings, im Rennverlauf, in allen Bereichen, in denen man denken würde, dass Michael Schumacher ihn aussticht", sagte Jordan gegenüber ESPN F1, "Aber er hat es nicht gemacht und deshalb denke ich, dass Rosberg einmal Weltmeister sein wird. Und das Gute daran ist, dass er von den Medien keinen Druck spürt."
"Technisch dreht sich im Team alles um Michael Schumacher und das aus gutem Grund. Er ist das PR-Management in der Struktur und ein siebenfacher Weltmeister kommt natürlich nur als Nummer eins in ein Team," schätzte Jordan weiter ein. Er denkt aber auch, dass es für Rosberg schwer wird 2011 näher an Sebastian Vettel heranzukommen, da der den Luxus genießt, den ersten Fahrertitel inne zu haben.

diese Formel 1 Nachricht