In den ersten 90 Minuten des Young Driver Tests kam Paul di Resta zum Einsatz. Di Resta saß zuletzt im Freien Training in Monza im VJM-03. "Es war schön wieder ins Auto zurückzukehren - auch wenn es nur eine kurze Session war", sagte der Schotte. Der offizielle Force India-Testpilot musste für das Team einige Entwicklungsstufen testen, bevor die Stammpiloten die Pirelli-Tests Ende der Woche absolvieren.

"Zudem musste ich die Strecke neu lernen, denn ich bin noch nie hier gefahren. Ich kenne die Strecke nur aus dem Simulator", verriet Di Resta. Gleichzeitig bereitete er das Auto für seinen Nachfolger Antonio Felix da Costa vor. Der Portugiese saß am Nachmittag im Cockpit und beeindruckte gegen Ende des Tests mit der drittschnellsten Zeit.

"Das war auch für mich überraschend", gestand da Costa. "Meine Rundenzeit war ganz gut, nur vier Zehntel hinter der Qualifying-Zeit von Force India in Abu Dhabi. Daher bin ich zufrieden." Der Portugiese hofft, dass er schon bald wieder die Gelegenheit bekommt, in einem F1-Auto zu sitzen. Am Mittwoch übernimmt am Vormittag wieder Di Resta das Steuer, bevor am Nachmittag Yelmer Buurman zum Einsatz kommt.