Sympathien werden ausgeblendet - Pirro dementiert Befangenheit
Emanuele Pirro unterstützt die Rennkommissare in Abu Dhabi. Eine mögliche Befangenheit dementiert der Italiener.
Kerstin Hasenbichler
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
Kerstin gibt 2025 ihr Comeback bei Motorsport-Magazin und kümmert sich v.a. um unsere Rookies, Online & Print.MEHR
Pirro sagt von sich selbst, dass er mit Ferrari nichts zu tun hat, Foto: Sutton
Beim Saisonfinale in Abu Dhabi hat die FIA Emanuele Pirro als Unterstützung für die Rennkommissare bestimmt. Doch dass ausgerechnet ein Italiener beim titelentscheidenden Rennen den Job des Fahrervertreters übernimmt, rief im Vorfeld viele Verschwörungstheoretiker auf den Plan.
Sowohl in deutschen als auch in italienischen Medien wurde über die mögliche Befangenheit des fünffachen Le Mans-Siegers diskutiert. "Auch die drittgrößte Tageszeitung in Italien hat gewettert, wie es sein kann, dass ein Italiener in einem WM-Finale richten darf, in dem Ferrari um den Titel fährt", erzählte Pirro belustigt. Doch der Italiener ist sich der wichtigen Aufgabe bewusst und versucht die erhitzten Gemüter zu besänftigen.
"Selbst wenn ich Sympathien für irgendjemand hätte, würde ich das ausblenden können", sagte Pirro gegenüber auto, motor und sport und fügte hinzu: "Wenn es einen Italiener gibt, der mit Ferrari überhaupt nichts zu tun hat, dann bin ich das."
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