Formel 1 / Hintergrund

Aerodynamisches Feintuning - Technische Analyse - Brasilien GP

Ferrari und McLaren feilten in Brasilien noch einmal an ihren Autos. Das Hauptaugenmerk lag auf aerodynamischen Spielereien.
von Paolo Filisetti
Ferrari brachte einen neuen Diffusor mit - Foto: P. Filisetti

Beim vorletzten Saisonlauf in Brasilien gab es nicht allzu viele große Veränderungen an den Autos zu bestaunen. Dennoch legten die Topteams, allen voran Ferrari und McLaren, noch einmal Hand an ein bisschen Feintuning für ihre Boliden. In Interlagos spielt die aerodynamische Effizienz eine wichtige Rolle. Die Teams mussten also jedes Hundertstel herausholen.

Ferrari: Diffusor

Ferrari brachte in Brasilien seine neueste Version des angeblasenen Diffusors - dabei bläst die Auspuffluft auch in die seitlichen Kanäle. Das verbessert die Effizienz dieser Elemente dramatisch. Der Diffusor des F10 unterscheidet sich in einem Punkt von jenem des Red Bull: Er besitzt ein horizontales Loch anstelle eines vertikalen beim RB6. Auch der Zentralbereich, der noch in Korea eingesetzt wurde, wurde verändert. Das Team rundete das Profil ab und entfernte eine zusätzliche Mittelplatte in den Seitenkanälen.

McLaren feilte an der Aerodynamik des MP4-25 - Foto: P. Filisetti

McLaren: Vorderwagen

McLaren feilte leicht an den Frontf- und Heckflügeln des MP4-25. Die größte Veränderung war ein anderer Splitter unter der Fahrzeugnase. Dieser unterscheidet sich vor allem darin, dass die Spitze etwas mehr abgerundet ist und eine Art V-Form besitzt. Das verbessert die Effizient der Vorderradaufhängung, indem der Luftflus besser geteilt wird. Ein Weg führt direkt zur Motorkühlung, der andere unter das Auto.


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