Für Adrian Sutil verlief das Qualifying in Brasilien unglaublich frustrierend. Nach dem Freien Training am Freitag war der Force India-Pilot noch zuversichtlich gestimmt, doch im Qualifying war bereits in Q1 für ihn Schluss. Aufgrund der Strafversetzung um fünf Startplätze geht Sutil am Sonntag von P23 ins Rennen. "Auf meiner ersten fliegenden Runde lief ich auf, doch gerade da war die Strecke am Besten. Danach war der Grip nicht mehr so gut", erzählte der Deutsche. Als der Regen wieder anfing, kämpfte der Force India-Pilot mit seinen Reifen und konnte keine gute Rundenzeit mehr hinlegen.

Echte Kämpfer

"Aufgrund der Strafe starten wir von ganz hinten, aber ich werde definitiv nicht aufgeben. Unsere Rennpace ist gut und mit den Boxenstopps und möglichen Wetterkapriolen ist alles möglich", gab sich Sutil kämpferisch. Auch Teamkollege Vitantonio Liuzzi hatte im Qualifying mit den Reifen zu kämpfen, schaffte aber immerhin den Sprung ins Q2. "Am Morgen hat das Auto noch gut funktioniert und obwohl wir nichts verändert haben, hatten wir am Nachmittag keinen Grip", verriet der Italiener.

Dabei hatte er vor dem Qualifying noch mit Q3 gerechnet. "Wir hatten Probleme beim Bremsen, speziell im zweiten Sektor. Wir haben alles versucht, um mehr als P17 herauszuholen", sagte Liuzzi. Wie Sutil gibt sich auch Liuzzi für das Rennen optimistisch. "Wir sind Kämpfer und wenn die Dinge hart laufen, dann schlagen wir erst Recht zurück", so Liuzzi.