Nico Rosberg und Michael Schumacher konzentrierten sich in den beiden 90-minütigen Sessions am Freitag darauf, das richtige Setup für den MGP W01 zu finden. Insgesamt spulten beide Piloten über 100 Runden ab. "Der Griplevel war nach ein paar Runden in Ordnung und die Strecke war nicht so rutschig wie wir vermutet hatten", erzählte Rosberg. Der Deutsche lag in der ersten Session auf Rang drei, in der zweiten auf Rang neun.

"Wir haben heute einen guten Job in Sachen Setup gemacht. Das Auto fühlte sich ähnlich wie in den letzten Rennen an, also keinerlei Probleme zu vermelden", verriet Rosberg. Schumacher belegte die Plätze sechs und zwölf. "Ich habe es heute genossen zu fahren. Sicher braucht ein neuer Asphalt erst einmal Gummi, aber die Strecke verbesserte sich über den Tag massiv", meinte Schumacher. Gegen Ende des Trainings fuhr der Mercedes GP-Pilot noch einmal mit frischen Reifen raus. "Die Strecke hatte sich deutlich verbessert, wir waren eine halbe Sekunde schneller und bekamen einen ganz guten Blick dafür, wo, wer steht", verriet Schumacher.

Mit der Pace des MGP W01 war er mehr als zufrieden, was ihn für das Rennen positiv stimmt. "Mein Ziel ist es, im Qualifying in die Top-10 zu fahren und im Rennen gute Punkte zu holen. Das sollte realistisch sein, Podium wohl eher nicht", sagte Schumacher. Rosberg sah es nicht so optimistisch. "Tendenziell scheinen wir besser zurecht zu kommen, wenn die Strecke schmutziger ist. Ich gehe davon aus, dass es im Laufe des Wochenendes für uns nach hinten statt nach vorne geht", meinte der Deutsche.

Laut Rosberg könnten die Reifen für ein spannendes Rennen Sorgen. Bridgestone brachte die härtere Mischung nach Korea. "Wir haben heute Reifenverschleiß gesehen, was das Rennen interessant machen könnte. Wir werden weiter arbeiten und versuchen das Auto über Nacht noch zu verbessern", so der Deutsche. Ross Brawn konnte den Deutschen beruhigen: "Die Reifen haben speziell mit viel Sprit an Bord abgebaut, allen voran die weichen Reifen. Aber wenn sich die Strecke weiter verbessert, dann sollte das im Rennen kein Problem darstellen."