In der Formel 1 geht nichts ohne Bernie Ecclestone. Ehe er zur zentralen Figur in der F1 wurde, war er britischer Automobilsportfunktionär, Sportmanager, Rennfahrer und F1-Teambesitzer. Auf die Frage, wer Bernie Ecclestone wirklich ist, antwortete der 80-Jährige mit Selbstironie: "Ein ehemaliger Autohändler."
Zu Beginn der 70er Jahre organisierte Ecclestone die Formel 1 in der FOCA (Formula One Constructors Association) und begründete damit deren Erfolg. Er wurde Präsident der Formula One Administration (FOA), Vizepräsident des Weltverbandes FIA sowie der erste Geschäftsführer der Formel1 Vermarktunkgesellschaft SLEC Holding. Ecclestone selbst beschreibt seinen Job als jenen eines Feuerwehrmannes.
"Das ist exakt das, was ich bin - ein Feuerwehrmann. Auch wenn viele Leute denken, dass ich mehr Feuer lege als lösche", sagte der F1-Zampano. Doch was für den Rennsport gut ist, dass ist für alle Beteiligten - Teams, Firmen, Sponsoren, etc. - gut. Die Teamchefs bezeichnet er gerne als Idioten. "Ich würde nicht sagen, dass sie egoistisch sind, aber dumm. Sie denken nur daran, was gut für sie ist. So ist es auch beim Reglement. Für sie zählt nur, was sie gewinnen können."
Geld nur ein Nebenprodukt
"Die Teams wollen gewinnen und das unterstütze ich, aber sie sollten nicht gewinnen, nur weil sie einen Vorteil haben. Wenn sie aufgrund eines besseren Fahrers oder der Strategie gewinnen, ist das okay. Aber manche wollen einen größeren Motor, um einen Vorteil zu haben und das ist der falsche Weg", betonte der Brite. Er selbst mache sich nichts aus Macht oder Geld. "Ich habe noch nie etwas wegen des Geldes getan", so Ecclestone.
Geld sei nur ein Nebenprodukt seiner Arbeit. "Meine Motivation ist, gute Deals abzuschließen und gute Deals bringen eben Geld mit sich", verriet Ecclestone auf der offiziellen F1-Webseite. Der 80-Jährige weiß, dass die Teamchefs bereits über seinen Nachfolger nachdenken. Sein Ratschlag: "Sie sollten sich wieder einen ehemaligen Autohändler suchen."
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